Tanzgenerator Bonn
HONEYMOON (Deutsche Erstaufführung)
9. Internationales Bonner Tanzsolofestival
Fr, 24. Apr. 20:00 Uhr
Noch nicht verfügbar.
Kreuzstraße 16
53225 Bonn
Tanztheater
Zwischen Tanzperformance und digitaler Kunst macht Sebastian Zubers Solo eine bis heute nicht diagnostizierte Erschöpfungskrankheit sichtbar. "Honeymoon" ist ein eindringliches Zeugnis vom Ringen um Hoffnung, von menschlicher Resilienz, Dankbarkeit und der Fähigkeit zu Transformation.
Nora Steffen
Ein Tänzer in einem silbrigen Anzug steckt bis zu den Knien in einem riesigen Klumpen Ton. Sein Körper ragt schräg nach oben, sein Blick geht Richtung Decke.
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„Nur Kaffee verschaffte 20 Minuten Normalität.“
Long Covid, Chronic Fatigue, atypische Depression oder ein klassisches Burn-Out: Viele Menschen bewegen sich am Rande des Abgrunds, funktionieren nur noch unter größten Anstrengungen. Sie schaffen es nicht mehr, Gefühle zu zeigen und wenn, sind es nur solche des Scheiterns. Für das Umfeld der Betroffenen bleibt das Leiden oft unsicht- und unfassbar.
Honeymoon basiert auf der verstörenden Erfahrung eines bis heute nicht final diagnostizierten Erschöpfungszustands, der den Choreografen Sebastian Zuber völlig überraschend aus seinem bisherigen Leben gerissen hat. Zwischen Tanzperformance und digitaler Kunst erzeugt das Solo intensive Bilder und Eindrücke, die das diffuse Krankheitsbild greifbarer werden lassen. In seiner ersten Soloarbeit erzählt Zuber jedoch nicht nur vom Ringen um Hoffnung, sondern auch von menschlicher Resilienz, Dankbarkeit und der Fähigkeit zu Transformation auf mentaler wie physischer Ebene.
Künstlerische Leitung / Regie / Tanz: Sebastian Zuber
Regie und Produktionsassistenz: Anna Friedrich
Bühnenbild: Zana Bosnjak
Musikkomposition: Lukas Thielecke
Multimedia Mapping: Majid Ganji
Video: Piero Glina & Zana Bosnjak
Kamera / Dokumentation: Moritz Willenegger
Outside Eye: Nils Amadeus Lange
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Claudia Kocher
Praktikum: Laureen Mohr
Fotos: Ben Zurbriggen, Nora Steffen
Eine Koproduktion mit dem Tanzhaus Basel
Gefördert durch: Ernst Göhner Stiftung, GGG Basel, Schweizerische Interpretenstiftung, Walzhalle Münchenstein sowie durch zahlreiche Gönner*innen
Bus+Bahn
537 / 603 / 607 / 608 / 609
Barrierefreiheit
Aufzug und behindertengerechte Toilette vorhanden
Gastronomie
Speisen und Getränke (Personen: 90)