Online-Veranstaltung
Live-Fragerunde: Seenotrettung auf dem Mittelmeer
festival contre le racisme BONN 2020
So, 31. Mai. 18:00 Uhr
Karten verfügbar





Festival
Der Livestream findet im Rahmen vom FCLR auf der offiziellen Sea-Eye Facebook-Seite als Livestream statt! Weitere Informationen folgen: https://www.facebook.com/events/974664729644597/
Tausende flüchtende Menschen fanden im Mittelmeer bereits den Tod und fast täglich kommen neue Opfer hinzu. Nie war die Flucht über die zentrale Mittelmeerroute so gefährlich wie heute.
Die politische Strategie der europäischen Mitgliedsstaaten zielt auf die vermeintliche Bekämpfung von Fluchtursachen. Scheinbar sind damit flüchtende Menschen selbst gemeint. Sie hungern im Jemen, leiden auf den ägäischen Inseln oder ertrinken im Mittelmeer. Es fehlt der erkennbare, politische Wille, fliehenden Menschen zu helfen.
Menschen, ob auf Flucht oder aus anderen Gründen, ertrinken zu lassen, bedeutet moralisches Versagen und ist durch nichts zu rechtfertigen.

Seit 2015 ist Sea-Eye e.V auf dem Mittelmeer im Einsatz, um Menschen vor dem Ertrinken zu retten. Derzeit ist Sea-Eye e.V. mit dem Schiff ALAN KURDI unterwegs. Hunderte Ehrenamtliche haben seitdem an Bord geholfen und die Schiffe durch schwere Einsätze gebracht.

Genau diesen Einblick wollen wir euch geben:
Wie läuft ein Einsatz an Bord der ALAN KURDI ab?
Woher weiß die Crew überhaupt, wo Schiffe in Seenot sind?
Und wieso retten eigentlich nur zivile Organisationen?

Diese und viele weitere Fragen wird euch Sophie beantworten, die selbst schon an Bord im Einsatz war.
Wenn ihr Fragen habt, könnt ihr diese gerne im Chat stellen.



Das festival contre le racisme bündelt eine Reihe von Kultur- und Vortragsveranstaltungen zur politischen Bildung. Die bundesweit an unterschiedlichen Universitäten durchgeführte Kampagne geht zurück auf eine Initiative des „freien Zusammenschlusses der StudentInnenschaften“ (fzs) und wird organisiert von der Bonner Studierendenschaft und verschiedenen lokalen zivilgesellschaftlichen und politischen Gruppen.
Ein entschiedenes Eintreten gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus ist auch im Jahr 2017 so notwendig wie eh und je. Die massive Steigerung von Angriffen auf Flüchtlingsunterkünfte – fast 1000 verzeichnete Fälle im vergangenen Jahr – sowie drohende Wahlerfolge rechtspopulistischer und -extremistischer Parteien in ganz Europa zeigen, dass es auch weiterhin des kontinuierlichen Engagements für ein friedliches und gleichberechtigtes Zusammenleben aller Menschen bedarf.
Insgesamt 10 Veranstaltungen - darunter Vorträge, Lesungen, Filmvorführungen, ein Konzert sowie ein gemeinsames internationales Buffet – finden dieses Jahr im Rahmen der Aktionswochen des festival contre le racisme im April und Mai in Bonn statt.
Dabei sollen etwa Fragen nach einer sinnvollen und universalistisch orientierten antirassistischen Theorie und Praxis aufgeworfen, flüchtlingspolitische Themen behandelt und ungezwungene Begegnungsmöglichkeiten geschaffen werden. Das Festival richtet sich an alle Interessierten – ob Studierende oder nicht.
Autor / Komponist: festival contre le racisme BONN
Regisseur: AStA Uni Bonn // Sea-Eye Gruppe Bonn

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