Online-Veranstaltung
Lesung und Gespräch mit Autorin Alice Hasters
festival contre le racisme BONN 2020
Mo, 08. Jun. 19:00 Uhr
Karten verfügbar





Festival
Die Veranstaltung findet online statt! Weitere Informationen folgen: https://www.facebook.com/events/263283211386706/
Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten" mit der Autorin Alice Hasters. Ihm Rahmen des festival contre le racisme in Bonn liest Alice Hasters aus ihrem Buch und spricht mit uns über Rassismus, seine Erscheinungsformen und Wege, ihn zu überwinden.

Warum ist es eigentlich so schwer, über Rassismus zu sprechen? „Darf ich mal deine Haare anfassen?“, „Kannst du Sonnenbrand bekommen?“, „Wo kommst du her?“ Wer solche Fragen stellt, meint es meist nicht böse. Aber dennoch: Sie sind rassistisch. Warum, das wollen weiße Menschen oft nicht hören.

Alice Hasters erklärt es trotzdem. Eindringlich und geduldig beschreibt sie, wie Rassismus ihren Alltag als Schwarze Frau in Deutschland prägt. Dabei wird klar: Rassismus ist nicht nur ein Problem am rechten Rand der Gesellschaft. Und sich mit dem eigenen Rassismus zu konfrontieren, ist im ersten Moment schmerzhaft, aber der einzige Weg, ihn zu überwinden.

Alice Hasters wurde 1989 in Köln geboren. Sie studierte Journalismus in München und arbeitet u. a. für die Tagesschau und den RBB. Mit Maxi Häcke spricht sie im monatlichen Podcast Feuer&Brot über Feminismus und Popkultur. Alice Hasters lebt in Berlin.



Das festival contre le racisme bündelt eine Reihe von Kultur- und Vortragsveranstaltungen zur politischen Bildung. Die bundesweit an unterschiedlichen Universitäten durchgeführte Kampagne geht zurück auf eine Initiative des „freien Zusammenschlusses der StudentInnenschaften“ (fzs) und wird organisiert von der Bonner Studierendenschaft und verschiedenen lokalen zivilgesellschaftlichen und politischen Gruppen.
Ein entschiedenes Eintreten gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus ist auch im Jahr 2017 so notwendig wie eh und je. Die massive Steigerung von Angriffen auf Flüchtlingsunterkünfte – fast 1000 verzeichnete Fälle im vergangenen Jahr – sowie drohende Wahlerfolge rechtspopulistischer und -extremistischer Parteien in ganz Europa zeigen, dass es auch weiterhin des kontinuierlichen Engagements für ein friedliches und gleichberechtigtes Zusammenleben aller Menschen bedarf.
Insgesamt 10 Veranstaltungen - darunter Vorträge, Lesungen, Filmvorführungen, ein Konzert sowie ein gemeinsames internationales Buffet – finden dieses Jahr im Rahmen der Aktionswochen des festival contre le racisme im April und Mai in Bonn statt.
Dabei sollen etwa Fragen nach einer sinnvollen und universalistisch orientierten antirassistischen Theorie und Praxis aufgeworfen, flüchtlingspolitische Themen behandelt und ungezwungene Begegnungsmöglichkeiten geschaffen werden. Das Festival richtet sich an alle Interessierten – ob Studierende oder nicht.
Autor / Komponist: festival contre le racisme BONN
Regisseur: AStA Uni Bonn // bonn postkolonial

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