Online-Veranstaltung AStA Uni Bonn
Rasse im Recht – Recht gegen Rassismus. Genealogie einer ambivalenten rechtlichen Kategorie
festival contre le racisme BONN 2022
Do, 23. Jun. 19:00 Uhr
Eintritt frei





Festival
Teilnahme über: https://uni-bonn.zoom.us/j/64974398760?pwd=V3J4VnZvc0NqdlFoeGhablcxUFNnZz09
Ein Plädoyer für die Ersetzung des Rechtsbegriffs „Rasse“ durch „rassistisch“.



Über »Rasse« im Grundgesetz wird derzeit viel gestritten. Ist es ein rassistisches Wort, das es zu ersetzen gilt, oder eine für die Bekämpfung von Diskriminierung notwendige Kategorie? Doris Liebscher ist der Frage in ihrer Dissertation historisch, rassismustheoretisch und rechtsdogmatisch auf den Grund gegangen und stellt in diesem Vortrag einen Ausschnitt hieraus vor.
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit Fragen an die Autorin zu stellen, wie auch zur behandelten Diskussion beizutragen.
Doris Liebscher ist Leiterin der Ombudsstelle für das Berliner Landesantidiskriminierungsgesetz. Zuvor lehrte sie an der Humboldt Law Clinic Grund- und Menschenrechte der Humboldt-Universität zu Berlin. Für Rasse im Recht – Recht gegen Rassismus. Genealogie einer ambivalenten rechtlichen Kategorie wurde sie mit dem Konrad-Redeker-Preis ausgezeichnet.

Teilnahme über:
https://uni-bonn.zoom.us/j/64974398760?pwd=V3J4VnZvc0NqdlFoeGhablcxUFNnZz09

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Das festival contre le racisme (fclr) ist eine Veranstaltungsreihe, die sich mit den gesellschaftlichen Problemen um Rassismus, Antisemitismus und anderen Formen der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit auseinandersetzt und sich gegen jegliche Diskriminierung positioniert. Das fclr wird in Deutschland seit einigen Jahren an verschiedenen Universitäten von den jeweiligen ASten bzw. vergleichbaren Trägern organisiert. Jedes Jahr rufen der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) mit dem Bundesverband ausländischer Studierender (BAS) zu der Kampagne auf (http://fclr-bonn.de).
Autor / Komponist: Dr. Doris Liebscher
Regisseur: Eine Veranstaltung von Festival contre le racisme Bonn und dem Arbeitskreis Kritischer Jurist*innen

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