Theatergemeinde BONN
Humorvolle Gedanken-Spaziergänge
Philosophischer Vortrag
Mo, 22. Aug. 19:30 Uhr
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Sonstige
Gewohnheiten vermitteln uns ein Gefühl von Sicherheit und Stabilität. Doch diese Sicherheit und Stabilität sind zugleich auch trügerisch ...



Gewohnheiten erleichtern unseren Alltag. Sie nehmen uns das Nachdenken und Abwägen ab und erlösen uns von der Notwendigkeit, ständig neue Entscheidungen treffen zu müssen. Gewohnheiten entstehen oft schleichend und entziehen sich der Reflexion. Sie zu entwickeln ist einfacher, als sie wieder abzulegen, denn alles, was sich im Gehirn als Routine festgesetzt hat, weist gewissermaßen ein starkes Beharrungsvermögen auf. Gewohnheiten vermitteln uns ein Gefühl von Sicherheit und Stabilität. Das behagt uns. Doch diese Sicherheit und Stabilität ist zugleich auch trügerisch, denn Gewohnheiten entlasten uns nicht nur, sondern sie verleiten uns zugleich dazu, unsere körperliche, seelische und geistige Flexibilität zu verlieren. Sie hindern uns daran, Neues, Unbekanntes und Ungewohntes zu entdecken und zu erproben. In diesem Sinne kann man sie als Segen und Fluch bezeichnen.
Wie aus dem bisher Gesagten unschwer zu erraten sein dürfte, wird es an diesem Abend um unsere Gewohnheiten gehen. Dem Thema wird aus verschiedenen Blickwinkeln sinnierend nachgegangen. Dabei werden auch „Holzwege” beschritten und man sollte sich nicht darüber wundern, wenn man gelegentlich vom Hölzchen aufs Stöckchen kommt – und das auf humorvolle Art und Weise.
Vorgetragen wird das Ganze von Michaela Wurzer, Mitarbeiterin der Theatergemeinde Bonn, die Philosophin und Betriebswirtin ist, was in diesem Zusammenhang jedoch nicht zu hoch gewichtet werden sollte.
Autor / Komponist: Dr. Michaela Wurzer
Altersempfehlung: ab 18 Jahren

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